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4. Treffpunkt KulturManagement »Crowdfunding«

24.08.2010

Am Mitt­woch, den 25. August fin­det von 9 bis 10 Uhr der nächste Treff­punkt Kul­tur­Ma­nage­ment statt. Zu Gast ist dies­mal Denis Bar­telt, neben Tino Kreß­ner Grün­der und CEO von Start­next, einer Crowdfunding-Plattform, die im nächs­ten Monat an den Start gehen wird.
Kunst ent­steht an allen Ecken und Enden die­ser Welt. Meist kos­tet es Geld, um diese Kunst ent­ste­hen zu las­sen. Da gibt es die Musi­ker aus Nia­mey, der Haupt­stadt des Niger, die eine Platte pro­du­zie­ren und diese ver­trei­ben wol­len. Öffent­li­che För­der­mit­tel gibt es nicht, also haben sie ver­sucht, das Geld über eine Crowdfunding-Plattform aufzutreiben.

Bei uns gibt es zwar För­der­gel­der für den Kunst– und Kul­tur­be­reich, aber für alle rei­chen diese Mit­tel schon lange nicht mehr. Man­che wol­len aber auch gar keine öffent­li­che Unter­stüt­zung, weil sie zum Bei­spiel ein­fach nur die Welt berei­sen und dar­über live in einem Blog berich­ten wol­len. Für sol­che Pro­jekte gibt es Crowdfunding-Plattformen, auf denen das benö­tigte Geld vor­weg ein­ge­wor­ben wird. Durch Freunde, Fans oder sons­tige Unter­stüt­zer.
Wer sol­che durch die Crowd geför­derte Kunst­pro­jekte sucht oder selbst eines auf diese Weise finan­zie­ren möchte, schaut sich meist auf Platt­for­men um, die im angel­säch­si­schen Raum ent­stan­den sind, zum Bei­spiel Kick­star­ter oder Rocket­Hub. Das Prin­zip ist rela­tiv ein­fach: ein Pro­jekt prä­sen­tiert sich auf der Platt­form und ver­sucht, über einen bestimm­ten Zeit­raum eine vor­her fest­ge­legte Geld­summe ein­zu­sam­meln. Gelingt das, wird das Vor­ha­ben rea­li­siert, ansons­ten heißt es: Pech gehabt.

Ähn­lich funk­tio­niert auch Start­next, aber weil die Rah­men­be­din­gun­gen im deutsch­spra­chi­gen Raum mit denen in den USA nicht zu ver­glei­chen sind, gibt es doch einige inter­es­sante Unter­schiede. So koope­riert Start­next zum Bei­spiel mit einer Bank, eine Zusam­men­ar­beit, aus der her­aus ein „kos­ten­spa­ren­des und ein­fa­ches Zah­lungs­ver­fah­ren“ ent­stan­den ist, wie man auf dem Fir­men­blog nach­le­sen kann. Teuer und kom­pli­ziert, das waren bis jetzt immer die Gründe, die in unse­ren Brei­ten­gra­den den Erfolg sol­cher Platt­for­men be– und damit ver­hin­dert haben.

Denis Bar­telt wird beim Treff­punkt Kul­tur­Ma­nage­ment nicht nur die­ses Modell vor­stel­len, son­dern auch erzäh­len, wie Crowd­fun­ding über­haupt bei uns funk­tio­nie­ren kann und wor­auf die Initia­to­ren von künst­le­ri­schen Pro­jek­ten ach­ten müs­sen, um über Start­next das benö­tigte Geld ein­sam­meln zu kön­nen. Wenn Sie mehr über Start­next wis­sen wol­len oder selbst auf der Suche nach Geld­ge­bern sind, dann freuen wir uns, Sie beim nächs­ten Treff­punkt Kul­tur­Ma­nage­ment begrü­ßen zu dürfen.

Link zum Onlineraum: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement/
(Bitte als Gast eintreten)

Wiki:
http://treffpunkt.kulturmanagement.net/doku.php?id=25.08.2010

Der Treff­punkt Kul­tur­Ma­nage­ment ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Kul­tur­ma­nage­ment Net­work, Projektkompetenz.eu und der stARTconference.

4. Treffpunkt KulturManagement "Crowdfunding"

Woanders wird gesagt …

  1. 4. TREFFPUNKT KULTURMANAGEMENT “CROWDFUNDING” | Aufzeichnung | Kreatives Leipzig - geschrieben am 25. August 2010 um 11:51 Uhr

    […] heute früh nicht am Online-Geschehen teil­neh­men konnte, kann sich das Ganze in auf­ge­zeich­ne­ter Form […]

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