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Designer und ihre Arbeit | Studie

16.02.2011

Sicher haben von euch auch einige im letz­ten Jahr bei der Stu­die des Design­ta­ge­buchs zum Thema “Desi­gner und ihre Arbeit” mit­ge­macht. Heute nun wur­den die Ergeb­nisse ver­öf­fent­licht. Ins­ge­samt haben sich 2.628 Desi­gner beteiligt.

Kurz ein paar Zahlen:

Arbeits­zei­ten und Urlaub: Fest­an­ge­stellte Desi­gner arbei­ten 43,4 Wochen­stun­den und haben 24,8 Tage Urlaub. Selb­stän­dige arbei­ten 45,3 Stun­den in der Woche und das bei 23,1 Urlaubs­ta­gen im Jahr.

Zufrie­den­heit im Beruf: Die Mehr­heit der Desi­gner (fest/selbständig) ist zufrie­den mit ihrem Beruf, wobei die Zufrie­den­heit bei den Selb­stän­di­gen grö­ßer ist.

Bedeu­tung eines möglichst hohen Ein­kom­mens: Geld scheint den meis­ten Desi­gnern sehr wich­tig zu sein, denn 78% der selbstständigen sowie 84% der ange­stell­ten Desi­gner ver­ge­ben auf der 6 Werte umfas­sen­den Skala die Werte 1, 2 oder 3.

Arbeits­klima: Das Arbeits­klima liegt für die meis­ten Desi­gner im guten bis sehr guten Bereich. Bei den Selb­stän­di­gen ist die posi­tive Ein­schät­zung höher als bei den fest­an­ge­stell­ten Designern.

Arbeits­zeit: Hier fin­den sich große Unter­schiede zwi­schen Ange­stel­len und Selb­stän­di­gen. Wäh­rend bei den Ange­stell­ten 28 % über 45 Stun­den in der Woche arbei­ten, sind es bei den Selb­stän­di­gen 51 %. Aller­dings arbei­ten bei den Selb­stän­di­gen ganze 34 % bis höchs­tens 40 Stun­den in der Woche. Gründe hier­für wur­den nicht erfragt. Mög­lich wäre aber, dass zum Teil durch andere Jobs hin­zu­fi­nan­ziert wer­den muss.

Stress­fak­tor: Der nega­tive Stress ist bei bei­den Grup­pen und­ge­fähr gleich aus­ge­prägt, wobei die Emp­fin­dung bei den Ange­stell­ten leicht höher liegt als bei den Selbständigen.

Bur­nout: Inge­samt hat­ten 15 % der Befrag­ten schon ein­mal mit einem Bur­nout zu kämpfen.

Wert­schät­zung: 59 % der Selb­stän­di­gen und 45 % der Fest­an­ge­stell­ten erach­ten die ihnen für ihre Arbeit ent­ge­gen gebrachte Wert­schät­zung als groß oder sehr groß.

Kun­den­kon­takt: 56 % der Selb­stän­di­gen geben an, einen guten bis sehr guten Kon­takt zu ihren Kun­den zu haben. Bei den Fest­an­ge­stell­ten sind dies nur 47 %.

Grund für die Fest­an­stel­lung: Bei erstaun­li­chen 54 % ist der Grund in einem fes­ten Arbeits­ver­hält­nis zu arbei­ten die Sicher­heit (auch finan­zi­ell). 25 % arbei­ten auf­grund des Agen­tur­le­bens und Arbeits­um­fel­des in Festanstellung.

Posi­tiv ist vor allem bei den Selb­stän­di­gen, dass 69 % noch ein­mal den glei­chen Berufs­weg ein­schla­gen wür­den und 70 % davon über­zeugt sind, in 3 Jah­ren noch als Selb­stän­di­ger am Markt zu sein. Bei den Fest­an­ge­stell­ten wür­den nur 62 % noch ein­mal alles genauso machen. Ledig­lich 19 % sind davon über­zeugt, in 3 Jah­ren noch beim aktu­el­len Arbeit­ge­ber beschäf­tigt zu sein.

Die kom­plette Stu­die fin­det sich HIER. Außer­dem ist dort auch alles noch ein­mal nach Bun­des­län­dern aufgeschlüsselt.

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