
Die Stadt Leipzig & Social Media
Im Januar reichte die Leipziger FDP-Fraktion einen Antrag auf die Ausweitung der Social Media Aktivitäten der Stadt Leipzig ein, die zur Zeit ja eher schlecht als recht passieren:
06.01.2011 Antrag: Facebook-Page einrichten & Web2.0-Nutzungskonzept erstellen
- Die Stadt Leipzig richtet auf dem Online-Portal Facebook eine eigene Seite (Page) mit dem Titel „Leipzig“ ein.
- Die Stadt Leipzig oder ein von ihr beauftragtes Unternehmen erstellt kurzfristig ein Konzept zur zukünftigen Nutzung von Web2.0-Kanäle (Facebook-Page, Twitterkanals @StadtLeipzig u.a.) und informiert den Stadtrat darüber.
Begründung:
Aktuell ist die Stadt Leipzig mit einer eigenen, offiziellen Seite (Page) nicht präsent. Der unter dem Namen „Leipzig“ zu findende Auftritt wird von einer Privatperson betrieben und hat aktuell gut 23.000 sog. Fans. Da die Nutzung von Facebook keine Kosten (außer Aufwand für die Pflege) verursacht, sollte die Leipzig diese Möglichkeit der Eigenwerbung nutzen. Gleichzeitig sollte für die Nutzung aller Web2.0-Kanäle ein Nutzungskonzept erstellt werden. Bereits heute ist die Stadt auf dem Kurznachrichtendienst Twitter präsent. Hierüber werden jedoch nur die Pressemitteilungen der Stadt als Link auf leipzig.de publiziert.(Quelle: http://fdp-fraktion-leipzig.de/?p=1332)
Heute kam nun quasi die Antwort bzw. der Verwaltungsstandpunkt dazu. Ich lasse das Ganze mal unkommentiert:



Ich finde daran jetzt ehrlich gesagt nichts negatives. Das die Stadt Ihr Personal für wichtigeres einsetzt als für eine Facebookseite ist zwar für die Nutzenden auf den ersten Blick, naja, blöd — aber es gibt schlimmeres.
Und die Aufgaben der Verwaltung sehe ich auch woanders, Stichwort Open Government und Datenhoheit.