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Karriere: Die Leipzig School of Media

18.04.2010

Wir ken­nen das ja alle – man steckt mit­ten in der Arbeit, würde aber doch gerne noch mal die Schul­bank drü­cken und sich wei­ter­bil­den, um irgend­wann mehr Geld zu ver­die­nen, aus per­sön­li­chem Anspruch her­aus oder ein­fach, weil es not­wen­dig ist, um in der Krea­tiv­bran­che zu bestehen.

Für die Krea­ti­ven im Medi­en­be­reich soll des­halb heute die Leip­zig School of Media (LSM) vor­ge­stellt wer­den, wel­che 2008 als Toch­ter­ge­sell­schaft der Medi­en­stif­tung der Leip­zi­ger Spar­kasse gegrün­det wurde. Dort hat man die Mög­lich­keit berufs­be­glei­tende Mas­ter­stu­di­en­gänge sowie Work­shops und Kurse zu diver­sen The­men im Bereich Medien zu absolvieren.

Zur Zeit wer­den 4 inter­dis­zi­pli­näre Mas­ter­stu­di­en­gänge ange­bo­ten, auf die ich kurz ein­ge­hen möchte:

CONTENT– UND MEDIA-ENGINEERING (M.Sc.)

Der Stu­di­en­gang stützt sich auf drei Schwer­punkt­mo­dule mit dem Ziel, die Absol­ven­ten vor allem für den Umgang mit der digi­ta­len Welt zu schu­len. In den Modu­len Cross­me­dia­les Publi­zie­ren, Inter­net– und Web­tech­no­lo­gie und E-Commerce wird den Stu­die­ren­den das Wis­sen ver­mit­telt, um mit dem Medi­en­um­bruch, der im Moment statt­fin­det umge­hen und diese Digi­ta­li­sie­rung aktiv mit­ge­stal­ten zu kön­nen. Auch Social Media, SEO und Con­tent Manage­ment sind des­halb Themen.

Der Stu­di­en­gang wird von der Uni­ver­si­tät Leip­zig geplant und durch­ge­führt. Vor­sit­zen­der des Stu­di­en­gangs­aus­schus­ses ist Prof. Dr. Klaus-Peter Fähn­rich vom Lehr­stuhl Betrieb­li­che Informationssysteme.

CORPORATE PUBLISHING (M.A.)

Erst im Win­ter­se­mes­ter 09/10 ange­lau­fen ist der Stu­di­en­gang, der sich dem Thema Cor­po­rate Publis­hing wid­met. Die­ses Thema wird immer aktu­el­ler, wie man in den letz­ten Jah­ren an der Schwemme der Unter­neh­mens­me­dien gemerkt hat. Kun­den­zeit­schrif­ten, Mit­ar­bei­ter­zeit­schrif­ten – all das wird von den Ziel­grup­pen gerne ange­nom­men, wenn es pro­fes­sio­nel­len Anspruch erfüllt. Da jedoch kon­kret auf die­ses Feld aus­ge­bil­dete Exper­ten feh­len, wurde der Mas­ter eingerichtet.

Inhalte sind hier neben Kom­mu­ni­ka­ti­ons– und Medi­en­wis­sen­schaf­ten auch Inhalte aus dem PR-Bereich, dem Mar­ke­ting und der Medi­en­öko­no­mie. Neben jour­na­lis­ti­schen Fer­tig­kei­ten und Medi­en­ge­stal­tung wer­den auch Management-Prozesse von der Kon­zep­tion bis hin zur Erfolgs­kon­trolle ver­mit­telt. Die prak­ti­sche Umset­zung in Unter­neh­men durch die Absol­ven­ten steht auch hier als Ziel an ers­ter Stelle.

Auch die­ser Stu­di­en­gang wird von der Uni­ver­si­tät Leip­zig kon­zi­piert und durch­ge­führt. Vor­sit­zen­der des Stu­di­en­gangs­aus­schus­ses ist Prof. Dr. Gün­ter Ben­tele, der sich für den Lehr­stuhl Öffent­lich­keits­ar­beit und PR ver­ant­wort­lich zeigt.

CROSSMEDIA PUBLISHING (M.Sc.)

Eher mit der tech­ni­schen Aus­rich­tung befasst sich der Stu­di­en­gang Cross­me­dia Publis­hing. Inhalte müs­sen medi­en­über­grei­fend publi­ziert wer­den, was eine ent­spre­chende Anpas­sung erfor­dert, um die gewünschte Ziel­gruppe über den ent­spre­chen­den Kanal zu errei­chen. Neben Jour­na­lis­mus, Kom­mu­ni­ka­ti­ons– und Medi­en­wis­sen­schaf­ten, Medi­en­öko­no­mie und –recht, sind des­halb vor allem Medi­en­pro­duk­tion und Cross­me­diale Pro­duk­tion Schwer­punkte des Studiums.

Für die­sen Stu­di­en­gang ist die Hoch­schule für Tech­nik, Wirt­schaft und Kul­tur Leip­zig (HTWK) ver­ant­wort­lich mit Kai-Thorsten Buchele, M.A., Dozent im Fach­be­reich Medien, als Vor­sit­zen­den des Studiengangsausschusses.

NEW MEDIA JOURNALISM (M.A.)

Der letzte Stu­di­en­gang ist auf die Unter­neh­men aus­ge­rich­tet, die jour­na­lis­ti­sche Inhalte pro­du­zie­ren. Auch hier ist ein Umden­ken erfor­der­lich, da die digi­tale Welt zuneh­mend stär­ke­ren Ein­fluss auf die tra­di­tio­nel­len Medien nimmt, immer mehr auch digi­tal publi­ziert wird und die Unter­neh­men sich dem Umstand der Ver­net­zung anpas­sen müs­sen. Die drei Schwer­punkte des Stu­di­en­gangs sind des­halb Cross­over– und Mul­ti­me­dia­pro­duk­tion, Manage­ment und Recht, aber auch Personalführung.

Ver­ant­wort­lich für die Pla­nung und Durch­füh­rung des Stu­di­en­gangs ist die Uni­ver­si­tät Leip­zig. Vor­sit­zen­der des Stu­di­en­gangs­aus­schus­ses ist Prof. Dr. Michael Hal­ler, der geschäfts­füh­ren­der Lei­ter der Abtei­lung Jour­na­lis­tik der Uni­ver­si­tät Leip­zig und wis­sen­schaft­li­cher Direk­tor des Insti­tuts für prak­ti­sche Jour­na­lis­mus­for­schung (IPJ) in Leip­zig ist.

Da die vier Stu­di­en­gänge als Aus­bil­dung neben dem Beruf kon­zi­piert sind, glie­dert sich das Stu­dium in Pha­sen des Selbst­stu­di­ums und in Prä­senz­pha­sen, wel­che ein­mal monat­lich Don­ners­tag bis Sams­tag von 9 bis 18 Uhr durch­ge­führt wer­den. Die Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen fin­den zum Groß­teil auf dem Medi­en­cam­pus der Villa Ida statt. Für das Selbst­stu­dium ste­hen den Stu­die­ren­den E-Learning-Einheiten zur Verfügung.

Die Kos­ten belau­fen sich auf 2.500 Euro im Monat, wel­che jedoch durch Dar­le­hen abge­fe­dert wer­den kön­nen und steu­er­lich abzugs­fä­hig sind. Außer­dem wer­den Sti­pen­dien vergeben.

Die Bewer­bungs­mo­da­li­tä­ten sowie tie­fer­grei­fende Infor­ma­tio­nen sind auf der Web­site der LSM zu finden.

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Neben den Mas­ter­stu­di­en­gän­gen kann man auch Work­shops und Kurse besu­chen, die in der Regel job­freund­lich am Wochen­ende ange­bo­ten wer­den. Als Bei­spiel sei hier »Mul­ti­me­dia­les Gestal­ten und Prä­sen­tie­ren von Medi­en­con­tent« (9. bis 10.07.2010) genannt. Das aktu­elle Ange­bot fin­det man eben­falls auf der Web­site der LSM.

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Am 7. Mai gibt es außer­dem den nächs­ten Stu­di­en­in­for­ma­ti­ons­tag, bei dem sich Inter­es­sen­ten vor Ort infor­mie­ren können.

Leipzig School of Media Master

Bild: www.leipzigschoolofmedia.de

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