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Kultur– und Kreativpiloten Deutschland die Zweite

16.05.2011

Letz­tes Jahr haben wir ja hier in Leip­zig gut bei den Krea­tiv­pi­lo­ten abge­räumt – jetzt geht es in die nächste Runde:

Ddas Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rium und der Beauf­tragte der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medien ver­ge­ben zum zwei­ten Mal die Aus­zeich­nung „Kul­tur– und Krea­tiv­pi­lo­ten Deutsch­land“. Gesucht sind auch Unter­neh­mer­per­sön­lich­kei­ten aus Sach­sen, Sachsen-Anhalt, Thü­rin­gen, die inno­va­tive Ideen und Pro­jekte in der Kul­tur– und Krea­tiv­wirt­schaft umset­zen. Dabei ist es egal, ob die Bewer­ber erste Geh­ver­su­che als Exis­tenz­grün­der machen, ob sie ihre Business-Idee noch aus­brü­ten oder ob ihr Pro­jekt schon am Markt erfolg­reich ist – ent­schei­dend ist die Ori­gi­na­li­tät der Idee und der Unter­neh­mer­geist. Ab dem 15. Mai 2011 kön­nen sich Kreativ-Unternehmer und sol­che, die es wer­den wol­len, auf der Inter­net­seite www.kultur-kreativpiloten.de um den öffent­lich­keits­wirk­sa­men Titel bewerben.

Die Bewer­bung:

In einem 30-sekündigen Video­clip und einem Schrei­ben stel­len die Bewer­ber ihre (Geschäfts-) Idee kurz dar. Hinzu kommt ein knap­per Lebens­lauf. Bewer­bungs­schluss ist der 30. Juni 2011. Eine fach­kun­dige Jury wählt die inter­es­san­tes­ten Bewer­ber für per­sön­li­che Gesprä­che aus. 32 von ihnen wer­den im Okto­ber vom Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie Hans-Joachim Otto in Ber­lin aus­ge­zeich­net und neh­men an der Jah­res­ta­gung Kul­tur– und Krea­tiv­wirt­schaft 2011 des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie teil. Im Anschluss wer­den sie ein Jahr lang von den Exper­ten des u-instituts für unter­neh­me­ri­sches Den­ken und Han­deln begleitet.

Katja Gro­ßer, Ansprech­part­ne­rin des Kom­pe­tenz­zen­trums Kul­tur– und Krea­tiv­wirt­schaft für Sach­sen, Sachsen-Anhalt und Thü­rin­gen, erklärt die Idee: „Bei vie­len Wett­be­wer­ben gibt es Geld zu gewin­nen: Das ist gut, aber irgend­wann aus­ge­ge­ben. Was dann? Genau da setzt die Aus­zeich­nung an. Sie bie­tet den Krea­ti­ven nicht Geld, son­dern auf die eigene Geschäfts­idee abge­stimmte Trai­nings und Work­shops, die sie dazu befä­hi­gen, aus eige­ner Kraft mit Ihrer Arbeit wirt­schaft­lich erfolg­reich zu sein.“ Im Aus­tausch mit erfolg­rei­chen Krea­ti­v­un­ter­neh­mern ent­wi­ckeln die Krea­tiv­pi­lo­ten ihre Geschäfts­idee wei­ter und erwer­ben in Work­shops unter­neh­mens­re­le­vante Kennt­nisse, bei­spiels­weise zum Thema Mar­ke­ting. Gleich­zei­tig knüp­fen sie wich­tige Kon­takte in der Bran­che. „Unser Netz­werk ist gewach­sen, seit­dem wir zu den Krea­tiv­pi­lo­ten gehö­ren. Den Exper­ten des u-instituts konn­ten wir viele Fra­gen stel­len, haben jede Menge Input bekom­men und erfah­ren, was wir ver­än­dern müs­sen und ver­bes­sern kön­nen. Das war sehr nütz­lich, um Ideen zu struk­tu­rie­ren und das Geschäft anzu­kur­beln“, sagt Ste­fan Höll­do­bler, der 2010 mit sei­ner Firma die­fa­brik (Leip­zig) prä­miert wurde.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Bewer­bung gibt es auf der Web­site und bei der regio­na­len Ansprech­part­ne­rin für Sach­sen, Sachsen-Anhalt und Thü­rin­gen des Kom­pe­tenz­zen­trums Kul­tur– und Krea­tiv­wirt­schaft des Bun­des, Katja Gro­ßer. Sie bie­tet Sprech­tage in ver­schie­de­nen Orten der Region.

E-Mail: <a href=»mailto:“>

Inter­net: www.rkw-kompetenzzentrum.de/kreativ | www.kultur-kreativpiloten.de

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