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Le Klub Analog Musik | Weiter im Takt!

20.02.2011

Leip­zi­ger Musik­ak­teure pla­nen För­der­an­trag für Leip­zi­ger Musikin­itia­tive / Inhalt­li­che Dis­kus­sio­nen mit Sze­ne­be­rei­chen im Vorfeld

Der The­men­abend „Le Klub Ana­log – Wie viel Musik spielt in Leip­zig“ traf den Nerv der Leip­zi­ger Musik­szene. Das zeig­ten die Anwe­sen­heit vie­ler Akteure der Szene, ihre rege Betei­li­gung an der Dis­kus­sion und viele Gesprä­che im Nach­gang der Veranstaltung.

Es wurde deut­lich, dass die man­gelnde Struk­tur in der Leip­zi­ger Musik­szene das größte Defi­zit ist. Musik­schaf­fende unse­rer Stadt erhal­ten wenig Unter­stüt­zung, um sich wei­ter zu ent­wi­ckeln und zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren – sei es in den Berei­chen Manage­ment, Boo­king, Mar­ke­ting oder Wei­ter­bil­dung. Zudem fehlt es an einer unab­hän­gi­gen Inter­es­sens­ver­tre­tung, wel­che die Inter­es­sen der Szene kennt, sie Schritt für Schritt struk­tu­riert, Lösun­gen ent­wi­ckelt und zugleich Ansprech­part­ner für die Stadt Leip­zig ist.

Die offi­zi­elle Sta­tis­tik der Stadt Leip­zig zählt etwa 100 ange­mel­dete Gewerbe zur Musik­wirt­schaft, dar­un­ter Musik­ver­le­ger, Ver­an­stal­ter, Ver­triebs­struk­tu­ren und selb­stän­dige Musi­ker. Dies ist genug kri­ti­sche Masse, um uns selbst eine Unter­stüt­zungs­struk­tur zu schaf­fen und nicht dar­auf zu war­ten, dass dies jemand ande­res, zum Bei­spiel die Kom­mune, für uns tut.

Anders als Ham­burg, wo War­ner Music sei­nen deut­schen Haupt­sitz unter­hält und sub­stan­ti­ell zur Finan­zie­rung der Inter­es­sens­ge­mein­schaft der Ham­bur­ger Musik­wirt­schaft (IHM) bei­trägt, wird ein Auf­bau ganz ohne öffent­li­che För­de­rung in Leip­zig jedoch nur sehr schwer gelingen.

Daher haben wir uns ent­schlos­sen, zur nächs­ten Frist bereits Mitte März 2011 einen Antrag auf Infra­struk­tur­för­de­rung bei der Initia­tive Musik GmbH ein­zu­rei­chen. Als Antrag­stel­ler wird der Krea­ti­ves Leip­zig eV auf­tre­ten. Der Ver­ein gewähr­leis­tet ein neu­tra­les Dach, um die För­de­rung zu bean­tra­gen und im Falle einer Geneh­mi­gung umzu­set­zen. Gleich­zei­tig wird die Auto­no­mie der ein­zel­nen Akteure des geplan­ten Pro­jekts wie zum Bei­spiel der Band­com­mu­nity, Ulan Bator oder popoo­lär! lie­gen wer­den, gewahrt wer­den. So hof­fen wir, im Laufe eines Jah­res sowohl eine aner­kannte Inter­es­sens­ver­tre­tung der Leip­zi­ger Musik­szene zu wer­den als auch eine Struk­tur zur indi­vi­du­el­len Unter­stüt­zung von Musik­schaf­fen­den in unse­rer Stadt zu schaffen.

Bevor der För­der­an­trag ein­ge­reicht wird, möch­ten wir dem Pro­jekt ein mög­lichst brei­tes inhalt­li­ches Fun­da­ment geben. Daher möch­ten wir in zwei klei­ne­ren Run­den mit Akteu­ren der Leip­zi­ger Musik­szene diskutieren:

  • am Mon­tag, 28. Februar 2011, 20 Uhr, sind Ver­tre­ter der Musik­wirt­schaft (Labels, Pro­du­zen­ten, Stu­dios, etc) ins Noch Bes­ser Leben (Salon im OG) eingeladen;
  • am Diens­tag, 1. März 2011, 20 Uhr, sind Musik­schaf­fende (Bands, DJs, Solo­künst­ler, etc) ins Band­haus Saar­län­der Straße 17 (Kan­tine im EG) eingeladen.

Wer an die­sem Datum nicht vor Ort sein kann wird ein­ge­la­den, seine Wün­sche und Ideen per Mail an <a href=»mailto:“> zu senden.

Woanders wird gesagt …

  1. +++ frohfroh-Ticker +++ N°3 +++ « frohfroh – we like dance music from leipzig - geschrieben am 21. Februar 2011 um 13:34 Uhr

    […] Dafür sind auch zwei wei­tere Dis­kus­si­ons­run­den mit den Prot­ago­nis­ten geplant. Mehr ist auf der Krea­ti­ves Leipzig-Website zu […]

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