Neue Website für die Semperoper?

Über Facebook, Twitter und Flurfunk Dresden kam das Thema über den Abend auf und ich möchte ich es hier auch mal aufgreifen, weil wir ja eine ähnliche Geschichte in diesem Jahr auch schon hatten, die für reichlich Diskussionen sorgte. Dies ist wohl der neue Webauftritt der Semperoper in Dresden:

Website Semperoper

www.semperoper.de

Hier ist die alte Seite zum Vergleich:

Website alt Semperoper

(zu finden unter www.capellasagittariana.biz)

Was sagt ihr zu dem Relaunch? Gelungen oder nicht?

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Update: In Dresden fängt es gerade an zu rumpeln. Mal schauen, wo das hingeht: http://teamblog.tyclipso.net/bDetail/b/semperoperde-Relaunch-1381

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Update 2: Hier noch etwas zu den Hintergründen: http://www.dnn-online.de/kultur/kultur_news/semperoper-startet-imagekampagne/r-kultur_news-a-8508.html

Semperoper Webauftritt Website

Kommentare (9)

 

  1. Daniel sagt:

    Guten Morgen,

    die neue Seite finde ich von der Navigation her besser, allerdings vom optischen gefällt mir die alte Seite besser.

    Ganz so schlimm wie das Relaunch der Seite der Leipziger Verkehrsbetriebe finde ich diese Relaunch nun aber nicht.

    Gruss Daniel

  2. Meine Meinung als Grafikerin: Einfach ist am schwersten! Soll heißen, dass man bei derart minimalen Designs wirklich wissen muss, was man tut und vor allem auf der Startseite ist kein Konzept dahinter, kein Raster, nichts. Auf den Unterseiten relativiert sich das ein wenig und man kann zumindest erkennen, wo es hingehen sollte.

    Es hätte was Schönes werden können, allerdings war die Wahl für den, der es umgesetzt hat, wohl die Falsche…

    Auch finde ich, dass eine Semperoper zwar keine “angestaubte” Seite haben sollte, aber auch keine, die wie die eines jungen, hippen Off-Theaters aussieht. Ich kenne die Zielgruppenverteilung und Positionierung zwar nicht, würde mich aber etwas wundern, wenn die 17 bis 30jährigen die Hauptzielgruppe der Semperoper sind und ein jugendliches Image vermittelt werden soll.

    Die alte Seite bringt zumindest das Bild, was ich von diesem Haus habe, wesentlich besser rüber.

  3. Thomas W. sagt:

    Ich sehe hier eher ein Problem in der Zielgruppenansprache. Wen will ich erreichen? Will ich gleichzeitig Werbung für die Oper und Dresden im Ausland machen? Dann ist der Relaunch voll in die Hose gegangen.

    Ich stelle mir da so ein paar Japaner, Amis oder Franzosen vor dem Rechner vor, die Ihre Deutschlandtour planen.

    Mit der Website schließe ich die Semperoper als Reiseziel aus.

    Wenn es nur um einfache Navigatioon geht um den Spielplan schneller zu finden, nimmt sie sich zur alten Seite wenig.

  4. torsten sagt:

    Die Semperoper punktet mit Atmosphäre und Ausstattung. Das hat Menschen angezogen. Die neue Seite wirkt klinisch und hat mit baulichen und musikalischen Emotionen nichts zu tun.

    Wollen wir hoffen, dass es nur eine Studie ist und alles wird gut :-)

  5. Wenn ich mir die Pressemeldung so anschaue, glaube ich eher, die meinen das ernst. Vielleicht hilft ja der Spendenaufruf bei Tyclipso bzw. startnext was. :D

    Wer das nicht kennt – der Link dazu ist in der rechten Spalte zu finden.

  6. Hallo nach Leipzig.
    Wir würden es weniger als “rumpeln” bezeichnen, immerhin liegt uns unser Dresden sehr am Herzen. Im Speziellen natürlich auch, wie wir uns nach Außen präsentieren und das auch im Web. Außerdem stehen wir Dresdner neuen Sachen immer skeptisch gegenüber – und wenn es schwach ist, dann erst recht.
    Ich erinnere mich da an ein Web, was auch in Leipzig unlängst für viel Furore gesorgt hatte – zunächst im Negativen. Ich hoffe für die Semperoper, dass sie das nicht durchstehen müssen und früh genug die professionelle Kurve kriegen.

  7. Ich meinte “rumpeln” im Sinne von, dass sich überhaupt was tut. ;-)

    Aber ich denke, dass jeder (auch die Nichtdresdner) nachvollziehen kann, dass die Dresdner Kreativen es nicht gut finden, wenn solche Designunfälle an prominenten Stellen platziert werden. Gerade weil es bei euch viele gute Agenturen gibt.

    In Leipzig wurde die Chance von dem besagten Unternehmen leider nicht ergriffen bzw. die angebotene Hilfe der Kreativen nicht angenommen, was nach wie vor schade ist. Kann man nur wünschen, dass das bei euch besser läuft!

  8. André sagt:

    Guten Abend,
    Stefanie hat es auf den Punkt gebracht, was das Screen-Design und die Struktur der Seite betrifft.
    Ich bin leider wieder einmal SEHR erschüttert, wie so etwas passieren kann! Von einem sensiblen Umgang mit der Örtlichkeit und der Marke Semperoper zeugt dieses Relaunch nun nicht wirklich.

    Grüße
    André

  9. Achim aus Bonn sagt:

    Die neue Website hat mich schockiert. Ich bin Webdesigner und habe die Website der Semperoper bei meinen Kunden immer als einer der Besten in Bezug auf Stil und Funktion angepriesen, quasi als Referenz, wie eine “sehr gute” Website aussehen sollte. Jetzt sieht sie aus wie aus einem kostenlosen Website-Baukastensystem. Sorry, den Link werde ich aus meiner Favoritenliste entfernen müssen.

    Grüße

    Achim

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