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Neue Website für die Semperoper?

25.08.2010

Über Face­book, Twit­ter und Flur­funk Dres­den kam das Thema über den Abend auf und ich möchte ich es hier auch mal auf­grei­fen, weil wir ja eine ähn­li­che Geschichte in die­sem Jahr auch schon hat­ten, die für reich­lich Dis­kus­sio­nen sorgte. Dies ist wohl der neue Webauf­tritt der Sem­per­oper in Dresden:

Website Semperoper

www.semperoper.de

Hier ist die alte Seite zum Vergleich:

Website alt Semperoper

(zu fin­den unter www.capellasagittariana.biz)

Was sagt ihr zu dem Relaunch? Gelun­gen oder nicht?

////////////////////////////////////////////////

Update: In Dres­den fängt es gerade an zu rum­peln. Mal schauen, wo das hin­geht: http://teamblog.tyclipso.net/bDetail/b/semperoperde-Relaunch-1381

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Update 2: Hier noch etwas zu den Hin­ter­grün­den: http://www.dnn-online.de/kultur/kultur_news/semperoper-startet-imagekampagne/r-kultur_news-a-8508.html

Semperoper Webauftritt Website

Kommentare (9)

  1. Daniel - geschrieben am 26. August 2010 um 08:00 Uhr - #

    Guten Mor­gen,

    die neue Seite finde ich von der Navi­ga­tion her bes­ser, aller­dings vom opti­schen gefällt mir die alte Seite besser.

    Ganz so schlimm wie das Relaunch der Seite der Leip­zi­ger Ver­kehrs­be­triebe finde ich diese Relaunch nun aber nicht.

    Gruss Daniel

  2. steffi - geschrieben am 26. August 2010 um 08:14 Uhr - #

    Meine Mei­nung als Gra­fi­ke­rin: Ein­fach ist am schwers­ten! Soll hei­ßen, dass man bei der­art mini­ma­len Designs wirk­lich wis­sen muss, was man tut und vor allem auf der Start­seite ist kein Kon­zept dahin­ter, kein Ras­ter, nichts. Auf den Unter­sei­ten rela­ti­viert sich das ein wenig und man kann zumin­dest erken­nen, wo es hin­ge­hen sollte.

    Es hätte was Schö­nes wer­den kön­nen, aller­dings war die Wahl für den, der es umge­setzt hat, wohl die Falsche…

    Auch finde ich, dass eine Sem­per­oper zwar keine »ange­staubte« Seite haben sollte, aber auch keine, die wie die eines jun­gen, hip­pen Off-Theaters aus­sieht. Ich kenne die Ziel­grup­pen­ver­tei­lung und Posi­tio­nie­rung zwar nicht, würde mich aber etwas wun­dern, wenn die 17 bis 30jährigen die Haupt­ziel­gruppe der Sem­per­oper sind und ein jugend­li­ches Image ver­mit­telt wer­den soll.

    Die alte Seite bringt zumin­dest das Bild, was ich von die­sem Haus habe, wesent­lich bes­ser rüber.

  3. Thomas W. - geschrieben am 26. August 2010 um 08:24 Uhr - #

    Ich sehe hier eher ein Pro­blem in der Ziel­grup­pen­an­spra­che. Wen will ich errei­chen? Will ich gleich­zei­tig Wer­bung für die Oper und Dres­den im Aus­land machen? Dann ist der Relaunch voll in die Hose gegangen.

    Ich stelle mir da so ein paar Japa­ner, Amis oder Fran­zo­sen vor dem Rech­ner vor, die Ihre Deutsch­land­tour planen.

    Mit der Web­site schließe ich die Sem­per­oper als Rei­se­ziel aus.

    Wenn es nur um ein­fa­che Navi­ga­ti­oon geht um den Spiel­plan schnel­ler zu fin­den, nimmt sie sich zur alten Seite wenig.

  4. torsten - geschrieben am 26. August 2010 um 12:25 Uhr - #

    Die Sem­per­oper punk­tet mit Atmo­sphäre und Aus­stat­tung. Das hat Men­schen ange­zo­gen. Die neue Seite wirkt kli­nisch und hat mit bau­li­chen und musi­ka­li­schen Emo­tio­nen nichts zu tun.

    Wol­len wir hof­fen, dass es nur eine Stu­die ist und alles wird gut :-)

  5. steffi - geschrieben am 26. August 2010 um 12:29 Uhr - #

    Wenn ich mir die Pres­se­mel­dung so anschaue, glaube ich eher, die mei­nen das ernst. Viel­leicht hilft ja der Spen­den­auf­ruf bei Tyclipso bzw. start­next was. :D

    Wer das nicht kennt — der Link dazu ist in der rech­ten Spalte zu finden.

  6. Tim Natzschka - geschrieben am 26. August 2010 um 12:31 Uhr - #

    Hallo nach Leip­zig.
    Wir wür­den es weni­ger als »rum­peln« bezeich­nen, immer­hin liegt uns unser Dres­den sehr am Her­zen. Im Spe­zi­el­len natür­lich auch, wie wir uns nach Außen prä­sen­tie­ren und das auch im Web. Außer­dem ste­hen wir Dresd­ner neuen Sachen immer skep­tisch gegen­über — und wenn es schwach ist, dann erst recht.
    Ich erin­nere mich da an ein Web, was auch in Leip­zig unlängst für viel Furore gesorgt hatte — zunächst im Nega­ti­ven. Ich hoffe für die Sem­per­oper, dass sie das nicht durch­ste­hen müs­sen und früh genug die pro­fes­sio­nelle Kurve kriegen.

  7. steffi - geschrieben am 26. August 2010 um 12:38 Uhr - #

    Ich meinte »rum­peln« im Sinne von, dass sich über­haupt was tut. ;-)

    Aber ich denke, dass jeder (auch die Nicht­dresd­ner) nach­voll­zie­hen kann, dass die Dresd­ner Krea­ti­ven es nicht gut fin­den, wenn sol­che Desi­gnun­fälle an pro­mi­nen­ten Stel­len plat­ziert wer­den. Gerade weil es bei euch viele gute Agen­tu­ren gibt.

    In Leip­zig wurde die Chance von dem besag­ten Unter­neh­men lei­der nicht ergrif­fen bzw. die ange­bo­tene Hilfe der Krea­ti­ven nicht ange­nom­men, was nach wie vor schade ist. Kann man nur wün­schen, dass das bei euch bes­ser läuft!

  8. André - geschrieben am 27. August 2010 um 22:51 Uhr - #

    Guten Abend,
    Ste­fa­nie hat es auf den Punkt gebracht, was das Screen-Design und die Struk­tur der Seite betrifft.
    Ich bin lei­der wie­der ein­mal SEHR erschüt­tert, wie so etwas pas­sie­ren kann! Von einem sen­si­blen Umgang mit der Ört­lich­keit und der Marke Sem­per­oper zeugt die­ses Relaunch nun nicht wirklich.

    Grüße
    André

  9. Achim aus Bonn - geschrieben am 7. September 2010 um 09:21 Uhr - #

    Die neue Web­site hat mich scho­ckiert. Ich bin Web­de­si­gner und habe die Web­site der Sem­per­oper bei mei­nen Kun­den immer als einer der Bes­ten in Bezug auf Stil und Funk­tion ange­prie­sen, quasi als Refe­renz, wie eine »sehr gute« Web­site aus­se­hen sollte. Jetzt sieht sie aus wie aus einem kos­ten­lo­sen Website-Baukastensystem. Sorry, den Link werde ich aus mei­ner Favo­ri­ten­liste ent­fer­nen müssen.

    Grüße

    Achim

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