
popoolär!-Sampler spuckt Leipziger Töne
Seit diesem Monat gibt es ein besonderes Musikprojekt in Leipzig: Die Band “Dante’s Dream” bringt zusammen mit Partnern ab jetzt monatlich einen kostenlosen Sampler mit Stücken von Leipziger Bands raus. Der Ansatz weist starke Parallelen zu dem von Kreatives Leipzig auf: Es passiert wahnsinnig viel in unserer Stadt, was es verdient, nach außen getragen zu werden. Popoolär soll vor allem auch eine Möglichkeit für “die Kleinen” sein, sich Gehör zu verschaffen.
Neben dem Sampler beginnt eine Konzertreihe mit Namen “Swimming Pool” an der Schaubühne Lindenfels, bei welcher Leipziger Bands spielen.
“Die Idee eines regelmäßigen Leipzig-Samplers schwebt schon eine kleine Weile in unseren Köpfen”, erklärt Lutz Leukhardt von Dante’s Dream. “Und als wir erfuhren, dass die Schaubühne Lindenfels mit der “Swimming Pool”-Reihe eine monatliche Konzertreihe für Leipziger Bands plant, wussten wir: daraus machen wir ein gemeinsames Ding.” Und so entstand der popoolär!-Sampler und die Swimming Pool-Konzertreihe als Gemeinschaftsprojekt für Leipziger Bands.
Unter www.popoolaer.de gibt es nun die erste Ausgabe des Samplers zum kostenlosen Download. Mit dabei sind unter anderem Songs von Mud Muhaka (Avantgarde), Mantiquttair (instrumentaler Progrock), Grünfeuer (deutschsprachiger Hiphop-Funk ), Dante’s Dream (Eclectic) und Jaara (Singer / Songwriter). Später wird immer zu Monatsanfang auf der Website www.popoolaer.de eine neue Ausgabe des popoolär!-Samplers vorgestellt.
Auch Sponsoren und Partner, die das Projekt unterstützen möchten, werden nach wie vor gesucht. Interessenten wenden sich an Lutz Leukhardt unter <a href=»mailto:partner [at] popoolaer [Punkt] de” target=”_blank”>partner [at] popoolaer [Punkt] de.
Hier noch die ersten Dates der “Swimming Pool”-Konzerte:
14. September 2010, 20 Uhr // Mantiquttair, Dante‘s Dream
Die Premiere der „Swimming Pool“-Reihe wird mit dem orientalischen Instrumentalrock von Mantiquttair sowie mit Dante‘s Dream, die anlässlich des Konzerts erstmals ihre musikalische Neuausrichtung dem Publikum präsentieren. Eine interessante Mischung, man darf gespannt sein.
12. Oktober 2010, 20 Uhr // Last Reform, Monte Filet
Runde 2 wird eingeläutet mit zwei stilistisch recht unterschiedlichen Bands. Last Reform haben sich dem klassischen Indie-Rock mit Frauenstimme verschrieben, während Monte Filet sich in schrägen akustisch-folkigen Gefilden herumtreiben. Eine spannende Mischung.
16. November 2010, 20 Uhr // The Squibs, Neksø
The Squibs geben gerne eine Breitseite auf die Ohren, meist rockgroovig, manchmal ska-beinflusst, und in jedem Falle livetauglich. Und weshalb Neksø ihre Musik mit dem Flug einer Hummel vergleichen, wird man wohl live nachvollziehen können – vermutlich brummt‘s ordentlich.
14. Dezember 2010, 20 Uhr // sleazy inc., Monozid
„Lass knallen!“ sagen sich sleazy inc. und Monozid offensichtlich immer wieder. Die Frauen von sleazy inc. rocken selten einmal etwas unter gefühlten 220 bpm, während der Männerverein Monozid es zwar eine Spur langsamer, aber immer noch druckvoll angehen lässt. Ein postpunkiges Kontrastprogramm zur besinnlichen Zeit.
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