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Sachsen vereinfacht Weiterbildungsförderung

17.08.2018

Wer in Sach­sen sei­ne beruf­li­chen Kom­pe­ten­zen ver­bes­sen will, kann sich dies vom Frei­staat för­dern las­sen. Hier­für gibt es zwei Mög­lich­kei­ten:

1. Beschäf­tig­te, Aus­zu­bil­den­de und Berufs­fach­schü­ler etc. bean­tra­gen den „Wei­ter­bil­dungs­scheck – indi­vi­du­ell“. Hier­bei wer­den bis zu 80 Pro­zent der Kos­ten für eine indi­vi­du­ell berufs­be­zo­ge­ne Wei­ter­bil­dung durch einen Zuschuss geför­dert.

2. Unter­neh­mer bzw. Selbst­stän­di­ge sowie Beschäf­tig­te, Aus­zu­bil­den­de, dual Stu­die­ren­de, Werk­stu­den­ten und Prak­ti­kan­ten, etc. kön­nen für eine betrieb­lich not­wen­di­ge Bil­dungs­ak­ti­vi­tät eine För­de­rung über den „Wei­ter­bil­dungs­scheck – betrieb­lich“ bean­tra­gen. Dabei wer­den in der Regel 50 Pro­zent der Wei­ter­bil­dungs­kos­ten durch einen Zuschuss geför­dert.

Ein­füh­rung einer Pau­schal­fi­nan­zie­rung:

Bis­her muss­ten Nach­wei­se in Form von bezahl­ten Rech­nun­gen an die Säch­si­sche Auf­bau­bank (SAB) über­mit­telt wer­den – dies ent­fällt ab dem 2. August 2018. Anhand des Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bots wird ein indi­vi­du­el­ler Pau­schal­satz fest­ge­legt, der nach Absol­vie­ren der Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­me aus­ge­zahlt wird. Der Nach­weis über bezahl­te Rech­nun­gen gegen­über der SAB ent­fällt somit.

Grund­sätz­lich gilt: Das Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bot ist frei wähl­bar. Erst ab Wei­ter­bil­dungs­kos­ten über 2.600 EUR sind drei ver­gleich­ba­re Ange­bo­te ein­zu­rei­chen.

Erleich­te­rung für KMUs:

Eine Erleich­te­rung gibt es zudem für Klei­ne und Mitt­le­re Unter­neh­men: Der Erfas­sungs­auf­wand beim Nach­weis der erfolg­rei­chen Umset­zung der Wei­ter­bil­dung wird ab jetzt deut­lich gerin­ger.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Wei­ter­bil­dungs­check fin­den Sie hier:

Säch­si­sche Auf­bau­bank – För­der­bank
Wei­ter­bil­dungs­scheck betrieb­lich
Wei­ter­bil­dungs­scheck indi­vi­du­ell

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