Säch­si­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Kul­tur und Tou­ris­mus // zusätz­lich rund Mil­lio­nen Euro für die Kul­tur in Sach­sen geplant
7. April 2020
Die Säch­si­che Staats­kanz­lei infor­miert // Rund 55 Mil­lio­nen für Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen in den Berei­chen Sozia­les, Sport, Kul­tur, Umwelt und Land­wirt­schaft
7. April 2020

BAFA // För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows // modi­fi­zier­te Richt­li­nie für Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen in Coro­na-Zei­ten

(03.04.2020) Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie infor­miert, dass zum 03.04.2020 eine modi­fi­zier­te Richt­li­nie zur För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows für Coro­na-betrof­fe­ne Unter­neh­men in Kraft getre­ten ist.

Das För­der­pro­gramm „För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows“  fasst die bis­he­ri­gen bis­he­ri­gen Pro­gram­me „För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-hows durch Unter­neh­mens­be­ra­tung“, „Grün­dercoa­ching Deutsch­land“, „Turn-Around-Bera­tung“ und „Run­der Tisch“ zusam­men und  rich­tet sich an Unter­neh­men, die bereits gegrün­det sind (Jung­un­ter­neh­men, Besatnds­un­ter­neh­men).

Ab sofort und längs­tens bis zum 31.12.2020, kön­nen Anträ­ge für Bera­tun­gen, die bis zu einem Bera­tungs­wert von 4.000,00 Euro für Coro­na-betrof­fe­ne klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) ein­schließ­lich Frei­be­ruf­ler ohne Eigen­an­teil geför­dert wer­den, beim BAFA gestellt wer­den.

Es kön­nen von betrof­fe­nen Unter­neh­men bis zur Aus­schöp­fung der maxi­ma­len Zuschuss­hö­he meh­re­re Bera­tun­gen im Rah­men des neu­en Kon­tin­gen­tes bean­tragt wer­den. Die Bera­tung muss sich dabei auf die durch die Coro­na-Kri­se her­vor­ge­ru­fe­nen wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten bezie­hen.

+++ UPDATE: Am 26.05.2020 infor­miert das BAFA: Auf­grund der gro­ßen Nach­fra­ge sind die für die­ses spe­zi­el­le För­der­mo­dul vor­ge­se­he­nen Mit­tel bereits aus­ge­schöpft, es kön­nen auch kei­ne zusätz­li­chen Mit­tel zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Die För­de­rung aus dem Coro­na-Son­der­mo­dul wur­de des­halb vor­zei­tig ein­ge­stellt. +++

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Die modi­fi­zier­te Richt­li­nie vom 30.03.2020 umfasst fol­gen­de Son­der­re­ge­lun­gen, abwei­chend von der Richt­li­nie:

Der Zuschuss beträgt abwei­chend von Abschnitt IV Num­mer 5.2.1 für alle von der Coro­na-Kri­se betrof­fe­nen KMU 100 Pro­zent der in Rech­nung gestell­ten Bera­tungs­kos­ten. Die maxi­mal för­der­fä­hi­gen Bera­tungs­kos­ten betra­gen für die­se Fäl­le 4 000 Euro. Zu den för­der­fä­hi­gen Bera­tungs­kos­ten gehö­ren neben dem Hono­rar auch Aus­la­gen und Rei­se­kos­ten der Bera­te­rin­nen und Bera­ter, nicht jedoch die Umsatz­steu­er.

  • Die betrof­fe­nen Unter­neh­men erhal­ten einen Zuschuss in Höhe von 100 %, maxi­mal jedoch 4.000 Euro, der in Rech­nung gestell­ten Bera­tungs­kos­ten (Voll­fi­nan­zie­rung). Die in Rech­nung zu stel­len­de Umsatz­steu­er wird nicht bezu­schusst.

Der Zuschuss wird ent­ge­gen Abschnitt IV Num­mer 5.1 an das Bera­tungs­un­ter­neh­men aus­ge­zahlt.

  • Der Zuschuss wird vom BAFA als Bewil­li­gungs­be­hör­de direkt auf das Kon­to des Bera­tungs­un­ter­neh­mens aus­ge­zahlt. Die Kon­to­ver­bin­dung ist im Ver­wen­dungs­nach­weis ein­zu­tra­gen und muss mit der in der Bera­ter­rech­nung anzu­ge­ben­den Kon­to­ver­bin­dung über­ein­stim­men. Auf­grund der 100 %-För­de­rung wer­den die antrags­be­rech­tig­ten Unter­neh­men von einer Vor­fi­nan­zie­rung der Bera­tungs­kos­ten ent­las­tet. Dem­entspre­chend wird im Rah­men des Ver­wen­dungs­nach­wei­ses – im Gegen­satz zu den übli­chen Bedin­gun­gen der Rah­men­richt­li­nie – kein Kon­to­aus­zug vom antrag­stel­len­den Unter­neh­men ein­ge­reicht.

Die Beschrän­kung gemäß Abschnitt IV Num­mer 5.2.2 der Richt­li­nie gilt für die­se Bera­tun­gen nicht.

Vor­he­ri­ge Infor­ma­ti­ons­ge­sprä­che mit einem regio­na­len Ansprech­part­ner (Abschnitt I Num­mer 2.3, Abschnitt III Num­mer 2.1 sowie Abschnitt IV Num­mer 7.2.2 und 7.2.3) sind vor Antrag­stel­lung nicht vor­ge­schrie­ben.

  • Betrof­fe­ne Unter­neh­men müs­sen kein Infor­ma­ti­ons­ge­spräch mit einem regio­na­len Ansprech­part­ner vor Antrag­stel­lung füh­ren. Dem­entspre­chend wird kein Bestä­ti­gungs­schrei­ben eines Regio­nal­part­ners im Rah­men des Ver­wen­dungs­nach­wei­ses benö­tigt.Ein frei­wil­li­ges Gespräch mit dem Regio­nal­part­ner kann den­noch nütz­lich sein, da die­se eben­falls umfang­rei­che Unter­stüt­zung für betrof­fe­ne Unter­neh­men anbie­ten.

Die Finan­zie­rung erfolgt aus­schließ­lich aus Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi).

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Zustän­dig für die Umset­zung des Pro­gramms ist das Bun­des­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA). Die Maß­nah­me wird aus dem Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF) der Euro­päi­schen Uni­on kofi­nan­ziert.

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Links:

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter bafa.de (Direkt­link zum För­der­pro­gramm För­de­rung unter­neh­me­ri­sches Know-how)

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Wir wei­sen dar­auf hin, dass die Anga­ben in die­sem Bei­trag nicht rechts­ver­bind­lich sind.
Der Bei­trag wur­de erstellt von Maria Köh­ler (Kreatives Leipzig e.V.).

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