Kul­tur­amt Leipzig // Aus­set­zung Klein­pro­jek­te­för­de­rung
17. März 2020
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17. März 2020

Kul­tur­amt Leipzig // Das Kul­tur­amt infor­miert zu lau­fen­den För­de­run­gen, die von Absagen/Ausfällen im Zuge der Coro­na-Epi­de­mie betrof­fen sind

(17.03.2020) Das Kul­tur­amt infor­miert über Hin­wei­se zu lau­fen­den För­de­run­gen, die von Absagen/Ausfällen im Zuge der Coro­na-Epi­de­mie betrof­fen sind:

Gemäß des aktu­el­len Klä­rungs­stan­des haben wir für Trä­ger/-innen lau­fen­der För­de­run­gen im Bereich der frei­en Kunst und Kul­tur zusam­men­ge­fasst, was bei Projekten/Veranstaltungen zu tun ist, die von Absagen/Ausfällen im Zuge der Coro­na-Epi­de­mie betrof­fen sind. Da der­zeit noch wich­ti­ge recht­li­che Fra­gen in Klä­rung sind (u. a. ob bis zum Pro­jekt­ab­bruch ent­stan­de­ne Kos­ten als zuwen­dungs­fä­hig aner­kannt wer­den kön­nen), wird die­ses Papier min­des­tens noch ein­mal aktua­li­siert wer­den. Wir wer­den dar­über infor­mie­ren.
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Hier gibt es das Papier zum Down­load (Stand 17.03.2020) und in Fol­ge im Fließ­text.

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Hin­wei­se zu lau­fen­den För­de­run­gen, die von Absagen/Ausfällen im Zuge der Coro­na-Epi­de­mie betrof­fen sind (Stand 17.03.2020)

Die freie Kunst und Kul­tur ist von den Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Epi­de­mie stark betrof­fen. Mit der Absa­ge von Ver­an­stal­tun­gen sowie der Schlie­ßung von Kunst- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen bre­chen den frei­en Trä­gern/-innen sowie der Schlie­ßung von Kunst- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen ein erheb­li­cher Teil ihrer Ein­nah­men weg. Dem Kul­tur­amt ist bewusst, dass dadurch schnell Exis­ten­zen in Gefahr gera­ten. Im Umgang mit lau­fen­den För­de­run­gen bemüht sich das Kul­tur­amt der­zeit um Lösun­gen.

För­der­mit­tel für lau­fen­de Pro­jek­te, die von Abbruch und Absa­ge betrof­fen sind

Schritt 1: Ver­schie­bung, ver­än­der­te Form der Durch­füh­rung oder Pro­jekt­aus­fall

a) Prü­fen Sie die Mög­lich­keit, das Pro­jekt zeit­lich zu ver­schie­ben.

Bit­te beach­ten Sie dabei, dass das Pro­jekt den­noch bis zum 31.12.2020 abge­schlos­sen sein muss.

b) Soll­te eine zeit­li­che Ver­schie­bung nicht mög­lich oder sinn­voll sein, kann geprüft wer­den, ob das Pro­jekt in ver­än­der­ter Form, z. B. durch eine Ver­schie­bung ins Inter­net, durch­ge­führt wer­den kann. Wich­tig ist, dass das Pro­jekt dabei öffent­lich zugänglich/sichtbar bleibt.

c) Soll­te weder eine zeit­li­che Ver­schie­bung mög­lich, noch eine Durch­füh­rung des Pro­jekts in ande­rer Form mög­lich sein, so vermei­den Sie wei­te­re Aus­ga­ben und gehen Sie kei­ne wei­te­ren Ver­bind­lich­kei­ten mehr ein, die ggf. Kos­ten ver­ur­sa­chen könn­ten.

Schritt 2: Mit­tei­lungs­pflicht

In allen drei genann­ten Fäl­len besteht eine Mit­tei­lungs­pflicht gegen­über dem Kul­tur­amt. Bit­te infor­mie­ren Sie den für Sie zustän­di­gen Fach­mit­ar­bei­ter/-in per E-Mail, wenn Ihr Pro­jekt bzw. der Betrieb Ihrer Ein­rich­tung von der Absa­ge oder dem Abbruch eines Projekts/einer Ver­an­stal­tung betrof­fen ist und rei­chen Sie (ggf. zu einem spä­te­ren Zeit­punkt) die unter Schritt 3 genann­ten Unter­la­gen ein.

Schritt 3: Ein­rei­chung aktua­li­sier­ter Unter­la­gen

a) Ver­schie­bung des Pro­jekts:

Bit­te über­mit­teln Sie dem Kul­tur­amt die neu­en Ter­mi­ne für die Durch­füh­rung Ihres Vor­ha­bens und stel­len Sie ggf. einen form­lo­sen Antrag auf Ver­län­ge­rung des Bewil­li­gungs­zeit­raums (max. bis zum 31.12.2020). Das Kul­tur­amt prüft und geneh­migt ggf. die Ver­län­ge­rung des Bewil­li­gungs­zeit­raums.

b) Durch­füh­rung des Pro­jekts in ver­än­der­ter Form

Bit­te über­mit­teln Sie dem Kul­tur­amt eine über­ar­bei­te­te Pro­jekt­be­schrei­bung, in der Sie kurz dar­stel­len, wie, mit wel­chen Metho­den und Betei­lig­ten das Pro­jekt in ver­än­der­ter Form umge­setzt wer­den soll. Rei­chen Sie außer­dem einen aktua­li­sier­ten Kos­ten- und Finan­zie­rungs­plan sowie ggf. einen neu­en Zeit­plan für die Pro­jekt­durch­füh­rung ein. Das Kul­tur­amt prüft und geneh­migt ggf. den aktua­li­sier­ten Kos­ten und Finan­zie­rungs­plan sowie die Umset­zung des Pro­jekts in ver­än­der­ter Form.

c) Absage/Ausfall des Pro­jekts

Bei einem vor­zei­ti­gen Abbruch bzw. einem Aus­fall von geför­der­ten Kulturprojekten/Veranstaltungen im Zuge der Coro­na-Epi­de­mie sucht das Kul­tur­amt der­zeit nach einer recht­li­chen Lösung, damit

die bis zu dem Pro­jekt­ab­bruch ent­stan­de­nen Kos­ten als zuwen­dungs­fä­hig aner­kannt wer­den kön­nen. Dies gilt sowohl für die Pro­jekt­för­de­rung als auch für die insti­tu­tio­nel­le För­de­rung und schließt alle Projekte/Veranstaltungen ein, die seit Don­ners­tag, den 12.03.2020 (Pres­se­mit­tei­lung des Ober­bür­ger­meis­ters) abge­sagt bzw. abge­bro­chen wer­den muss­ten.

Bit­te über­mit­teln Sie dem Kul­tur­amt den aktu­el­len Pro­jekt­stand, indem Sie die fol­gen­den Infor­ma­tio­nen ein­rei­chen:

  • Begrün­dung der Absa­ge (ent­spre­chend RKI-Kri­te­ri­en vom 13.03.2020)
  • Zwi­schen­be­richt (Über­blick zu bereits getrof­fe­nen Vor­be­rei­tungs­maß­nah­men und not­wen­di­gen Maß­nah­men zur Absage/Nachbereitung)
  • Aktua­li­sier­ter Kos­ten- und Finan­zie­rungs­plan (Über­sicht über die Kos­ten, die schon ent­stan­den sind)

Das Kul­tur­amt prüft und geneh­migt den aktua­li­sier­ten Kos­ten- und Finan­zie­rungs­plan sowie den ver­än­der­ten Zuwen­dungs­zweck.

Schritt 4: Nach­weis­pflicht und Ver­wen­dungs­nach­weis

Nach Abschluss des Pro­jekts muss zum im Zuwen­dungs­be­scheid bzw. Ände­rungs­be­scheid genann­ten Ter­min ein Ver­wen­dungs­nach­weis ein­ge­reicht wer­den. Eine Ver­län­ge­rung des Ter­mins ist mög­lich, wenn dies recht­zei­tig beim Kul­tur­amt schrift­lich bean­tragt wird (form­los mit Begrün­dung).

Der Ver­wen­dungs­nach­weis besteht aus den fol­gen­den Bestand­tei­len:

  • aus­ge­füll­tes und unter­schrie­be­nes For­mu­lar (Sie erhal­ten das For­mu­lar bereits mit dem Zuwen­dungs­be­scheid. Außer­dem fin­den Sie das For­mu­lar auf der Inter­net­sei­te des Kul­tur­amts.)
  • Daten­blatt zur Besuchs­sta­tis­tik
  • Sach­be­richt
  • zah­len­mä­ßi­ger Nach­weis der Ein­nah­men und Aus­ga­ben (Sol­l/Ist-Ver­gleich)
  • tabel­la­ri­sche Beleg­lis­te über die Ver­wen­dung der För­der­mit­tel
  • aus­ge­such­tes Doku­men­ta­ti­ons­ma­te­ri­al zum Pro­jekt (Pres­se­spie­gel, Fly­er, Pro­gram­me)
  • Ori­gi­nal­be­le­ge (nicht erfor­der­lich, wenn ein ein­fa­cher Ver­wen­dungs­nach­weis zuge­las­sen ist)
  • ggf. wei­te­re schrift­li­che Erläu­te­run­gen

Tem­po­rä­re Ver­ein­fa­chun­gen des För­der­ver­fah­rens

Der Ver­wen­dungs­nach­wei­ses für För­de­run­gen aus dem Jahr 2019 muss nicht bis zum 31.03.2020 vor­lie­gen, son­dern kann ohne vor­he­ri­ge Anzei­ge beim Kul­tur­amt bis zum 30.06.2020 ein­ge­reicht wer­den. Eine wei­te­re Ver­län­ge­rung des Ter­mins muss jedoch schrift­lich beim Kul­tur­amt bean­tragt wer­den.

Die Aus­zah­lung der 2. Rate im Rah­men der insti­tu­tio­nel­len För­de­rung (für das II. Quar­tal) kann unab­hän­gig davon bean­tragt wer­den, ob der Ver­wen­dungs­nach­weis für das Jahr 2019 beim Kul­tur­amt vor­liegt.

Beant­wor­tung von Fra­gen

Zur Beant­wor­tung von Fra­gen, wen­den Sie sich bit­te an den/die zustän­di­ge Fach­mit­ar­bei­ter/-in im Kul­tur­amt. Die Kon­takt­da­ten fin­den Sie auf der Inter­net­sei­te des Kul­tur­amts.

Fra­gen beant­wor­tet auch

Peter Haus­dorf, zustän­dig für Grund­satz­fra­gen freie Kunst und Kul­tur
+49 341 123 42 40
Peter.Hausdorf@leipzig.de

Alle Infos auf im Netz unter: https://www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/kunst-und-kultur/kulturfoerderung/

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