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Kul­tur­stif­tung des Frei­staa­tes Sach­sen // Sti­pen­di­en­pro­gramm "Denk­zeit" für säch­si­sche Künstler:innen

(22.04.2020) Das Säch­si­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Kul­tur und Tou­ris­mus infor­miert, dass unter dem Titel "Denk­zeit" säch­si­sche Künst­le­rin­nen und Künst­ler ab mor­gen (23. April 2020) bei der Kul­tur­stif­tung des Frei­staa­tes Sach­sen Sti­pen­di­en in Höhe von je 2.000 Euro bean­tra­gen kön­nen.

Das Pro­gramm soll ermu­ti­gen, auch in Zei­ten von Aus­gangs­be­schrän­kun­gen und Ver­an­stal­tungs­ver­bo­ten an der künst­le­ri­schen Arbeit fest­zu­hal­ten und indi­vi­du­el­le Hand­lungs­an­sät­ze für den Umgang mit der Coro­na-Kri­se zu ent­wi­ckeln. Für die Umset­zung des Pro­gramms hat der Säch­si­sche Land­tag zwei Mil­lio­nen Euro bewil­ligt.

»Das neue Pro­gramm rich­tet sich an frei­schaf­fen­de, haupt­be­ruf­lich täti­ge Künst­le­rin­nen und Künst­ler mit Haupt­wohn­sitz in Sach­sen, die in Fol­ge der Coro­na-Pan­de­mie exis­ten­ti­ell und künst­le­risch in einer schwie­ri­gen Lage sind. Das Pro­gramm soll ihnen den nöti­gen Frei­raum bie­ten, um mit krea­ti­ven Ansät­zen die­se gesell­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Aus­nah­me­si­tua­ti­on zu über­brü­cken«, so Sach­sens Kul­tur­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Klepsch.

 

 

Sti­pen­di­en­pro­gramm "Denk­zeit"

Antrags­be­rech­tigt sind:

  • frei­be­ruf­lich täti­ge Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus den Spar­ten Dar­stel­len­de und Bil­den­de Kunst, Musik, Lite­ra­tur und Film, die ihren Haupt­wohn­sitz im Frei­staat Sach­sen haben
  • Die künst­le­ri­sche Tätig­keit muss haupt­er­werbs­mä­ßig und nicht nur vor­über­ge­hend aus­ge­übt wer­den.

NICHT Antrags­be­rech­tigt sind:

  • frei­be­ruf­lich täti­ge Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus Sach­sen, die ent­we­der an einer Hoch­schu­le imma­tri­ku­liert sind, oder noch sich in einem Aus­bil­dungs­ver­hält­nis befin­den

Was wird geför­dert:
Geför­dert wer­den kön­nen unter­schied­li­che Ansät­ze und For­ma­te, z.B.

  • Recher­che- und Kon­zept­ar­bei­ten
  • Ideen der künst­le­ri­schen Refle­xi­on der Kri­se
  • Aus­lo­ten digi­ta­ler Inter­ak­ti­ons­tech­ni­ken
  • Erpro­bung von Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten im vir­tu­el­len Raum
  • Restruk­tu­rie­rung von Arbeits­pro­zes­sen

För­der­um­fang & Bedin­gung:

  • 2.000 €, ein­ma­li­ge Zuwen­dung für die Dau­er von 2 Mona­te
  • Vor­aus­set­zung für die Ver­ga­be eines Sti­pen­di­ums ist, dass für den För­der­zeit­raum von der Kul­tur­stif­tung oder ande­ren Insti­tu­tio­nen kei­ne ana­lo­gen Sti­pen­di­en­för­de­run­gen oder wei­te­re För­de­run­gen für den­sel­ben Zweck gewährt wer­den.

Bean­tra­gung:

  • Bean­tragt wer­den kön­nen die Sti­pen­di­en ab Don­ners­tag, 23. April 2020 aus­schließ­lich über ein Online-For­mu­lar auf der Web­sei­te der Kul­tur­stif­tung: www.kdfs.de.
  • Ein­ge­reicht wer­den muss eine kur­ze Skiz­zie­rung des Vor­ha­bens inkl. des für die Recher­che not­wen­di­gen Zeit­raums, eine Aus­weis­ko­pie (Vor- und Rück­sei­te), die künst­le­ri­sche Vita sowie die Kon­to­da­ten des Antrag­stel­lers. Die eige­ne Coro­na-beding­te Not­la­ge ist in der Vita dar­zu­stel­len.

Ansprech­part­ner für Rück­fra­gen:

  • Sophia Litt­kopf (Kul­tur­stif­tung): denkzeit@kdfs.de sowie der Tele­fon­num­mer 0351-88480-33

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