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20. September 2021

Leip­zi­ger Nach­t­Rat grün­det sich im Neu­en Rat­haus

Im Leip­zi­ger Rat­haus fand die Grün­dungs­sit­zung des Leip­zi­ger Nach­t­Rats statt. Expert*innen der Nacht, zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen, Vertreter*innen der städ­ti­schen Kul­tur- und Wirt­schafts­för­de­rung sowie der Poli­zei­di­rek­ti­on ver­ab­schie­de­ten eine Geschäfts­ord­nung und wer­den hier künf­tig die aktu­el­len The­men der Nacht ein­brin­gen sowie gemein­schaft­lich an Lösun­gen und inno­va­ti­ven Ideen arbei­ten. Der Nach­t­Rat wird in Zukunft als Anlauf­stel­le für die Fachbeauftragte/den Fach­be­auf­trag­ten  für Nacht­kul­tur und die Ver­wal­tung fun­gie­ren und in die Sze­ne der Nacht hin­ein­wir­ken.

“Wir freu­en uns, dass mit der Grün­dung des Nach­tRa­tes das Nacht­le­ben in Leipzig nach­hal­tig gestärkt und ein leben­di­ger Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal zwi­schen Ver­an­stal­tungs­kol­lek­ti­ven, Clubs, der Stadt­ver­wal­tung, Poli­zei, zivil­ge­sell­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und natür­lich den Bürger*innen ent­steht.”, so Issai­as Wei­kum, Grün­dungs­mit­glied des Leip­zi­ger Nach­tRa­tes.

Der Nach­t­Rat kann als eine Ver­tre­tung nacht­kul­tu­rel­ler und zivil­ge­sell­schaft­li­cher Akteur*innen zur nach­hal­ti­gen und sozia­len Revi­ta­li­sie­rung urba­ner Näch­te bei­tra­gen. Sie kann außer­dem als Schnitt­stel­le fun­gie­ren, um bei ver­schie­de­nen Bedürf­nis­sen und Inter­es­sen rund um die Nacht zu ver­mit­teln. Hier wer­den Maß­nah­men zur Gesund­heits­för­de­rung und zur Bekämp­fung sexua­li­sier­ter Gewalt und Dis­kri­mi­nie­rung im Nacht­le­ben ent­wi­ckelt. Gemein­sam wird der Schlie­ßung oder Ver­drän­gung ver­schie­de­ner Kul­tur­be­trie­be ent­ge­gen­ge­wirkt und die Bedin­gun­gen von Frei­flä­chen­nut­zung gemein­sam mit Ver­an­stal­tungs-Kol­lek­ti­ven ver­bes­sert. Zusam­men mit der Stel­le der Fachbeauftragten/des Fach­be­auf­trag­ten für Nacht­kul­tur bil­det der Nach­t­Rat die Leip­zi­ger Bot­schaft der Nacht.

“Mit dem Nach­t­Rat haben wir ein deutsch­land­weit ein­ma­li­ges Modell geschaf­fen, in dem Akteur*innen der Nacht und zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen direkt  auf Augen­hö­he betei­ligt sind. Das ist ein ech­ter Mei­len­stein: so kön­nen wir der Viel­fäl­tig­keit unse­rer Nacht­kul­tur und der Kom­ple­xi­tät nächt­li­cher Her­aus­for­de­run­gen gerecht wer­den”, kom­men­tiert Kor­du­la Kun­ert die Grün­dungs­sit­zung des Leip­zi­ger Nach­tra­tes.

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