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Säch­si­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Kul­tur und Tou­ris­mus // zusätz­lich rund Mil­lio­nen Euro für die Kul­tur in Sach­sen geplant

(07.04.2020) Das Säch­si­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Kul­tur und Tou­ris­mus infor­miert / Sach­sen bringt zusätz­lich rund zehn Mil­lio­nen Euro für die Kul­tur auf den Weg

Bar­ba­ra Klepsch: Kul­tur­schaf­fen­den schnell hel­fen und Eigen­in­itia­ti­ve för­dern

Die Säch­si­sche Staats­re­gie­rung hat in ihrer heu­ti­gen Kabi­netts­sit­zung kurz­fris­ti­ge För­der- und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten zur Über­win­dung der Fol­gen der Coro­na-Kri­se auf den Weg gebracht. Für den Kul­tur­be­reich sol­len zusätz­lich rund zehn Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, um die Akteu­re vor Ort zu unter­stüt­zen.

»Vie­le Künst­ler und Kul­tur­schaf­fen­de trifft die Coro­na-Kri­se hart. Die inten­si­ven Gesprä­che mit Akteu­ren aus dem Kul­tur­be­reich in den ver­gan­gen Wochen zeig­ten deut­lich, wo schnel­le Hil­fe nötig ist. Des­halb wol­len wir rund zehn Mil­lio­nen Euro ein­set­zen. Letzt­end­lich ist jeder Euro dafür da, um die Kul­tur­schaf­fen­den zu unter­stüt­zen«, sag­te Kul­tur­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Klepsch heu­te in Dres­den.

Die Kul­tur­stif­tung des Frei­staa­tes Sach­sen wird ein neu­es, unbü­ro­kra­ti­sches Sti­pen­di­en­pro­gramm auf­le­gen. Es heißt »Denk­zeit« und rich­tet sich an Künst­ler und Kul­tur­schaf­fen­de, damit sie die Zwangs­pau­se krea­tiv nut­zen und Ideen für die Zeit danach ent­wi­ckeln kön­nen. »Mit die­sem Ange­bot grei­fen wir eine Idee der Kul­tur­schaf­fen­den auf, um in der Not zu unter­stüt­zen und gleich­zei­tig die Eigen­in­itia­ti­ve für die Zeit nach der Kri­se zu nut­zen.«

Zudem wol­len wir über die Kam­pa­gne »So geht säch­sisch.« wei­te­ren Künst­le­rin­nen und Künst­lern eine Platt­form bie­ten und so die kul­tu­rel­le Viel­falt im Inter­net ermög­li­chen. »Auch online erbrach­te Leis­tun­gen haben einen Wert. Neben Künst­ler­ho­no­ra­ren sol­len hier auch Aus­ga­ben für Tech­nik unter­stützt wer­den«, so die Minis­te­rin.

Um die wich­ti­gen Struk­tu­ren der musisch-kul­tu­rel­len Bil­dung in der Flä­che des Frei­staa­tes zu erhal­ten, bedarf es in einem ers­ten Schritt ins­be­son­de­re für die frei­en Trä­ger eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. »Ich sehe die schwie­ri­ge Situa­ti­on, in der sich freie Hono­rar­kräf­te befin­den. Hier wol­len wir hel­fen«, so Klepsch. Par­al­lel dazu arbei­tet die Staats­re­gie­rung an einem Schutz­schirm für Kom­mu­nen.

»Auch den Kul­tur­räu­men wol­len wir die Zah­lung von Aus­fall­ho­no­ra­ren ermög­li­chen. För­der­mit­tel des Frei­staa­tes an die Kul­tur­räu­me müs­sen nicht zurück­ge­zahlt wer­den, wenn auf Grund der Coro­na-Kri­se Ein­rich­tun­gen schlie­ßen und Ver­an­stal­tun­gen abge­sagt wer­den muss­ten«, so die Minis­te­rin abschlie­ßend.

Die für die Maß­nah­men erfor­der­li­chen Mit­tel bedür­fen noch der Ent­schei­dung des Säch­si­schen Land­ta­ges.

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