Coro­na-Grund­si­che­rung // Not­fall KiZ // vor­über­ge­hen­de Rege­lun­gen bis 30.06.2020
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SMWA // "Sach­sen hilft sofort" // Sofort­hil­fe-Dar­le­hen auch für säch­si­sche Krea­ti­ve

(02.04.2020) Das Säch­si­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Ver­kehr (SMWA) infor­miert:

Auch Frei­be­ruf­ler und säch­si­sche Krea­ti­ve, wie bei­spiels­wei­se Tanz­leh­rer, Musi­ker oder freie Künst­ler, die auf­grund der Aus­wir­kun­gen des Coro­na-Virus kein Ein­kom­men haben und den­noch Ihren Lebens­un­ter­halt bestrei­ten müs­sen, ste­hen finan­zi­el­le Hil­fen zu. Der Bund hat dafür die Grund­si­che­rung für ent­spre­chend Betrof­fe­ne geöff­net. Zudem kön­nen sie das Sofort­hil­fe-Dar­le­hen des Frei­staa­tes in Anspruch neh­men, selbst wenn sie kei­ne Betriebs­mit­tel, Mie­ten oder ähn­li­ches ange­ben kön­nen.
»Damit kom­men wir der drin­gen­den Bit­te aus der Krea­tiv­wirt­schaft nach, das Pro­gramm auch für krea­ti­ve Frei­be­ruf­ler zu öff­nen,« erklärt Wirt­schafts­mi­nis­ter Mar­tin Dulig. »Mit dem Säch­si­schen Zen­trum für Kul­tur- und Krea­tiv­wirt­schaft KREATIVES SACH­SEN haben wir einen star­ken Part­ner an der Sei­te, der Selbst­stän­di­ge und Unter­neh­men der Bran­che unter­stützt und berät. Der Frei­staat wird sich auch über die bestehen­den Maß­nah­men hin­aus beim Bund für wei­te­re Pro­gram­me und Hilfs­maß­nah­men für die Wirt­schaft ein­set­zen.«
Ins­be­son­de­re Ein­zel­un­ter­neh­mer, wie Krea­ti­ve, kön­nen damit jetzt ihr aus­blei­ben­des Unter­neh­mer­ge­halt finan­zie­ren. Die­ses ergibt sich aus dem Vor­jah­res­ge­halt, vier Zwölf­tel davon müs­sen ange­ge­ben wer­den, wel­che die 5.000 Euro-Gren­ze über­schrei­ten müs­sen. Das Dar­le­hen ist für die gesam­te Lauf­zeit von 10 Jah­ren zins­los und muss drei Jah­re lang nicht zurück­ge­zahlt wer­den. Die bank­üb­li­che Boni­täts­prü­fung ent­fällt. Anträ­ge kön­nen ab sofort bei der Säch­si­schen Auf­bau­bank (www.sab.sachsen.de) gestellt wer­den.

Im Gegen­satz zum Sofort­hil­fe-Dar­le­hen des Frei­staa­tes deckt der Sofort­hil­fe-Zuschuss des Bun­des den Unter­neh­mer­lohn nicht. Dafür hat der Bund im Rah­men sei­nes Sozi­al­pa­ke­tes eine vor­über­ge­hen­de Neu­aus­rich­tung der Grund­si­che­rung beschlos­sen. Mar­tin Dulig: »Wer also, aus wel­chen Grün­den auch immer, kein zins­frei­es Dar­le­hen auf­neh­men möch­te, der kann nun auch die Grund­si­che­rung bean­tra­gen, ohne dass Ver­mö­gen und Woh­nungs­grö­ße geprüft wer­den. Aus­ga­ben für Mie­te und Hei­zung wer­den in den ers­ten sechs Mona­ten in tat­säch­li­cher Höhe aner­kannt.« Die Bun­des­agen­tur für Arbeit stellt dazu online umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen bereit.

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Links:

Die­se Medi­en­in­for­ma­ti­on online auf­ru­fen: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235378

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